Überfordern & Unterfordern: Die Mischung machts

Den Inhalt dieses Antikels von Meintierischerfreund.com fand ich gut, drum buddele ich ihn euch herüber.

Marion schreibt einführend: „Es dürfte jedem Hundehalter klar sein, dass der tierische Freund Beschäftigung und Bewegung braucht. Nur stellt sich die Frage, wie viel der Hund gefordert werden soll und: Woran erkennst Du, dass Deine Fellnase unterfordert oder überfordert ist?“

Ich hatte euch vor einiger Zeit einiges in einem Artikel zugebellt, wo es um Streßbewältigung ging. Streßanzeichen hat Marion hier einige genannt:

Anzeichen von Überforderung

Hunde zeigen unter anderem folgende Anzeichen, wenn sie überfordert sind:

  • Gähnen (obwohl die Fellnase nicht müde ist)
  • Schütteln ( Der Stress wird sozusagen abgeschüttelt)
  • Unruhe und Nervosität
  • Hund beißt beim Spaziergang in die Leine
  • Ständiges Kratzen (obwohl der Hund keine Flöhe, Milben oder andere Parasiten hat)
  • Hecheln, auch bei kühlen Außentemperaturen
  • Übertriebene und zu häufige Fellpflege (lecken, knabbern)
  • Appetitlosigkeit

Einige Vierbeiner reiten auf, wenn sie gestresst sind. Dies wird dann oftmals fälschlicherweise als Dominanzverhalten oder sexuelle Motivation gedeutet.Ebenso kann es vorkommen, dass der überforderte Hund Kommandos verweigert und sich nicht mehr zum Spiel auffordern lässt.

Anzeichen von Unterforderung

Hunde, die sich langweilen, zeigen unter anderem folgende Symptome oder Verhaltensweisen:

  • Der Vierbeiner sucht sich selbst Beschäftigung und das nicht immer zur Freude des Halters: Blumenbeete umgraben, Möbel zerkratzen, Teppiche ausfransen … Die Liste könnte lang werden, denn ein unterforderter Hund kann sehr viele Ideen entwickeln.
  • Der Hund bellt alles und jeden an und bellt auch grundlos und ausdauernd.
  • Die Fellnase jagt andauernd ihrem Schwanz nach.
  • Im schlimmsten Fall zeigt sich die Langeweile in Aggression (das kann auch bei Überforderung geschehen).

Der gesamte Artikel steht hier in ihrem Blog:
http://meintierischerfreund.com/2013/10/05/hunde-unter-oder-uberfordern/

Sozialisierung: Tag im Zoo (2) mit einigen Anstrengungen

Ich war gestern im Zoo und ganz am Anfang muß ich euch gleich zubellen: Ich bin enttäuscht gewesen! Ich war derart entrüstet, das der Buntmarder den ich beim letzten Zoobesuch gesehen hatte, einfach nicht erscheinen wollte! Dabei habe ich ihn doch genau gerochen. Pah!


Danach waren wir in einem höchst gruseligen Haus wo erst großen (stinkende) Bären waren und direkt dahinter quietschig-gackernde Vögel! An den Erdmännchen sind wir dieses mal nicht entlang gegangen. Die gefielen mir doch auch hundegut! Mein Hundemensch war heute nicht gut drauf und da ich im Auto gebrochen hatte und sie intensiver auf mich schauen musste (es waren mehr Zoobesucher mit kleinen Kindern und Kinderwagen unterwegs,  die den Weg endlang an mir kreuzten), war sie schnell über ihrem Kraftlimit.

Auch die Pause im Restaurant war getrübt. Unser Sitzplatz befand sich neben einem Heizlüftungsschacht aus dem Boden und da war es mir zu heiss, also lag ich eher im Durchgang. Nachdem ein besserer Platz frei wurde, konnten wir umziehen und ich hatte mehr Ruhe. Später auf dem Weg zum WC fiel vor mir einem Mann das Glas vom Tablett: Der Boden voller Scherben. Fix hat mich mein Hundemensch durch den Gefahrenbereich getragen. Dann hat mich im WC eine Dame übersehen und mir auf meinen Zottelschwanz getreten: Boah, da war was los!! Beide haben wir uns sehr erschreckt. Die Dame war weiss wie Papier und hat sich 10mal entschuldigt.

Also, insgesamt ein Puuuuuhhhhh-Tag für mein Hundemensch. Nicht nur für mich. Die braucht sicher morgen nochmal einen Lazy-Dienstag-Day. Heute machen wir auch Schmalspurprogramm mit kurzen Schnüffelspaziergängen wie ich sie mag. Nachher darf ich ein bisschen „Stupsübungen“ machen. Die gehen immer. Aber mein Hundemensch muss ach Pause machen, hat die Therapie-Frau gesagt: Das ist wohl Menschen-wichtig! Im Moment ist eine anstrengende Zeit für sie und mein Hundetraining kann und will sie nicht aussetzen. Die Fortschritte sind schön. Aber ich bin an manchen Tagen einfach auch anstrengend, teste und Zicke einfach auch mal pubertierend rum. Muß sein.

Ich habe gestern neue Tiere, die Nashörner gesehen: die fand ich cool und habe denen fasziniert zugesehen. Die hatten fette Baumstämme im Gehege. Darauf war ich neidisch. So große habe ich nicht hier in der Wohnung!

Die Elefanten habe ich mir von einer Empore aus angesehen: tolle Tiere. Die Treppe hinauf war neu für mich, denn sie war teilweise offen. Nachdem ich die Lage von allen Seiten angesehen hatte, bin ich hoch- und nachher auch wieder runter gelaufen. Null problemo!

 

Sozialisierung oder: Alles was Räder hat

Hallo, wuff: Gestern war ich wieder im Zoo. Das war ein sehr lehrreicher Tag, denn ich hab sooo viel erlebt und gesehen.

Wir waren schon fast am Ausgang, als die Geschwister mit ihren Fahrdingern den Berg runterbretterten. Erst dachte ich: Cool, ich will hinterher. Allerdings meinte mein Hundemensch, das nur Menschen damit und daneben was zu suchen haben: Nicht die Lotta.

Aber ich durfte schauen ….das war auch hundeprima, bell ich euch zu. Die sind nämlich immer wieder den Hügel hinauf und wieder runtergedüst. Hinter mir der Ententeich, vor mit alles was Räder hat: Hundekino deluxe!!

Informationsblatt über Assistenzhunde und deren Rechte

Unser eigenes Infofaltblatt ist jetzt in der Druckerei und wir warten mit Vorfreude drauf, es in den Händen zu halten.

Da uns „Design-Basteleien“ Spaß machen, habe ich ein allgemeines gestaltet für diejenigen die nicht dazu kommen, oder die Möglichkeiten haben, aber es hilfreich empfinden unterwegs punktuell den Menschen ohne viel Erklärungen zu müssen, Informationen zukommen zu lassen.

Allgemeines Assistenhundinfo_Faltblatt

Wir bieten darüber hinaus an, dieses Faltblatt für euch zu personalisieren mit eigenem Foto und/oder individuellen inhaltlichen Angaben, bzw Ergänzungen.
Dafür nehmen wir je nach Aufwand eine Entschädigungsgebühr, die zu 100% in Lottas Ausbildungstopf fließen wird.

Bei Interesse sendet uns gerne eine E-Mail an ptbshund@gmail.com

Mädelsabend mit Til & Kokowääh

Gestern war ein komischer, aber durchaus lohnenswerter Abend! Erstmal stand Frauchen in der Küche und hat Gemüse geschnibbelt… Das kam mit Käse in das heiße Loch mit Tür. Währenddessen hab ich den Boden nach Resten abgesucht und Käse  ergattert. Dann kam Becky zu Besuch. Die ist immer so sehr Hundelieb zu mir und kuscheln kann ich armer unterkuschelter Hund super mit ihr.

Mission des Abends war klönen, DVD schauen und es sich nach langem wieder einfach mal gemeinsam gut gehen lassen. Ich finde, solche Abende müssen öfters sein. Ich hab nur Vorteile dadurch und es ist total hundewichtig  für meine Sozialisierung mit anderen, wuff-wuff.

Hausarzt mit Spritze, noch ein Arzt und Apothekenknochen!

Nach meinem bunten Vormittag und sehr ausgiebigen Mittagspause, sind wir zu meinem  Lieblingsplatz gelaufen und da bin ich total rumgeflitzt. Am Abend war ich die erste im Bett. Das war bisher  noch nie so, aber heute. Mein Hundemensch ist froh, nun endlich wieder alle notwendigen Medikamente im  Haus zu haben.  Morgen schreibe ich ausführlicher. Gute Nacht. Wuff, wau.

Belebter Abend in der spanischen Tapasbar

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Ich war ja schon oft mit dem  Hundemensch in so gut riechenden Häusern, aber hier war auch noch die Musik ziemlich laut und ständig kamen Kellner etc. vorbeigelaufen. Wuff, hundenervig kläffe ich euch zu. Irgendwann war mir das dann alles egal und ich hab gechillt, rhythmisch im spanischen Takt.

Weg mit den Wolfskrallenspitzen

Heute war ich „Hunde-Wolfsmäßig-Tapfer“, denn mein Hundemensch hat mir (zum ersten mal) die beiden Wolfskrallen neben den Vorderpfoten gekürzt. Uiiiii, da kam einiges ab und ich hab die Zähne mächtig zusammengebißen….

Damit nicht genug: auch die übrigen Krallen hat sie sich angesehen. Die waren bis auf zwei mini kleine Korrekturen in tadellosem Zustand.

Hundewuff-(ausatmend…) so: Das beste kommt zum Schluß. Ich hab die Zähne fest zusammengebißen und war sooo tapfer. Medailenmäßig würde ich sogar zu euch bellen! Dazu kommt, das ich von der Aktion stumpf nix mitbekommen hab. Mein Augenmerkt galt der Bearbeitung des hellen Stoffzausels in meinem Maul und zwischen den Pfoten.

Mein netter Morgenspaziergang

Nachdem mein Hundemensch die Nacht so richtig schlecht wegen neurologischen Problemem geschlafen hatte, stiefelte sie deutlich zerknautscht aussehend mit mir raus.

Netterweise war das Wetter gut. Kalt aber trocken. Unterwegs kamen wir auf eine schöne Wiese und ich bin auf Erkundungstour gegangen. Auf dem Rückweg gings dann meinem Frauchen auch wieder besser!

 

Sozialisierungstraining: Einkaufsgalerie

In diesen großen Galerien mit den vielen Geschäften, gibt’s ja soviel zu sehen, hören, riechen und erspüren!
Leider darf ich nicht frei nach Schnauze alles erkunden, sondern bleibe nah bei meinem  Hundemensch. Da gibt es eh immer feines.

Eine  halbe Stunde darin rumgetapst und ich bin erstmal bedient und freue mich auf mein Sofa zuhause.