4. Hypomodul 2/2

Am gestrigen Tag waren wir intensiv draußen aktiv. Dort haben wir an der Schleppleine geübt, das wir in Menschennähe bleiben. Wir haben gemeinsam Abenteuer gesucht (und gefunden: Wir haben wieder einen großen Ast gefunden, den ich mitnehmen durfte).

Wir haben den Umgang mit einigen Hilfsmitteln trainiert, wenn mein Frauchen mitunter nicht oder nur eingeschränkt gehfähig ist, dann weiß ich, wie ich mich zu verhalten habe.

Im Anschluss am Nachmittag haben wir bereits gelerntes erweitert. Es wurden Lernzielkontrollen durchgeführt, um frühzeitige Fehler zu erkennen.
Hier ist der erste Teil von gestern zu sehen:  https://assistenzhundeleben.wordpress.com/2016/02/13/4-hypomodulwochenende-12/

Heute wurde Wissen aufgefrischt und neues kam hinzu.

Das betätigen der Notfallklingel wurde eingeführt und klappte dank der stupsigen Vorübungen von den letzten Modulen bei allen zielsicher.

Ich werde zuhause eine ähnliche Klingel bekommen, die bei meinem auslösen auf eine Notrufnummer weitergeleitet wird. Wenn ich meinen Frauchen nicht mehr helfen kann,weil ihr gesundheitlicher Zustand zu schlecht ist, lerne ich diesen letzten Schritt in einer Verhaltenskette, damit eine Rettungskette in Gang gesetzt wird.

Neu war heute das einführen der Übung: „Nicht-Anzeigeverhalten“ bei Unterzuckerungen. Dafür wurden Gegenstände verwendet, die nichts mit dem Unterzuckerungsgeruch zu tun haben. Wir schnüffeln an den verschiedenen Gegenständen, dürfen aber nicht stupsen und „anzeigen“. Stupsen ist nämlich eins der Zeichen, das eine Hypo vorliegen könnte. Diese Übung wird später ausgebaut und erweitert werden…. (Vom Gegenstand zum Mensch)

4. Hypomodulwochenende 1/2

Impressionen vom Samstag, dem ersten Modultag von zweien. Zum Schreiben kam ich heute wenig, daher mehr Bilder.

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Hasi war heute zum hospitieren dabei.! Ob sie gut aufgepasst hat?!

Alle anwesenden Menschen und Tiere waren lernend fleißig aktiv! Genug Belohnungen (Spielzeug), Leckerchen und super-Leckerchen waren dabei: Perfekte Voraussetzungen zum motivierten Lernen.

Abends konnten die Hundeschüler in ihrer Freizeit auf Tuchfühlung gehen. Heute Nacht schlafen alle sicher gut.

Freitagsfrüh nach einer menschenwachen Nacht

Fetter Atemwegsinfekt mit spastischen Bronchien. Wer das kennt, weiß wie die Nächte sind sobald der Körper sich ablegt…hust, schnupf…Nase zu-Bronchien später auch zu. ..nerv!

Austehen, Nasenspray und Schnupfnase beseitigen. Zweiter Versuch…Hinlegen: hust. röchel, augenroll….

Aufstehen und Tee machen…bedarfsweise Asthmaspray inhalieren…

So ähnliche spielt sich hier seit Tagen die Nacht ab. Ich als Hund bin dadurch auch gestört, belle ich euch zu.

Die letzte Nacht ist Frauchen genervt aufgestanden und hat Papiere sortiert, während ich weiter gedöst habe….sie konnte nur husten. Aber daneben tat sie was sinnvolles, meinte sie zu mir. Heute Morgen kam sie dann nicht aus dem Bett, aber ich war ausgeschlafen und die Sonne schien ganz toll. Irgendwann mußte meine Blase entleert werden und Hunger hatte ich doch auch …Schliesslich hab ich erst nachts um halb vier Uhr ein paar kleine Fische abgestaubt. Frauchen meinte, das sie unbedingt auch essen muss.

Naja, dann aber zackig… Sonst gibts ne Pfütze im Flur. Wer nach der durchzechten Nacht nicht aus dem Bett kommt ist selber schuld?!

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Schönes Wetter morgens um zehn Uhr: Wunderhundetoll!

Autofahren oder was?!

Ich gebe es zu: Auto fahren ist nicht meins. Am Anfang wars okay, aber irgendwann wollte ich einfach nicht mehr nur hinten sitzen, sondern selber fahren. Aber das darf ich nicht. Auch nicht, wenn ich geprüfter Assistenzhund bin, meint mein Frauchen.

Pah, also hinten sitzen und schmollen. Ich hab die letzten zwei Fahren sogar stressbefangen den Rücksitz angespukt. Danach war großer Waschtag für Frauchen angesagt, aber das machte das Autofahren nicht besser. Also wurden  einige Dinge verändert, damit ich gelassener fahre.

Das kommende Wochenende wurde zum Anlaß genommen und ich werde nach dem Praxisfahrtest berichten, ob das Fahrgefühl nun Lotta-geeigneter ist.

Assistenzhundetrainersuche: Mitunter nicht einfach.

Lange bevor ich überhaupt geplant und auf der Welt war, hatte mein Hundemensch Kontakt mit Trainern und größeren Vereinen Kontakt aufgenommen, die Assistenzhunde ausbilden. Hier in meiner Stadt hatte sie damals niemanden gefunden, aber etwas weiter entfernt gab es zwei Stellen die in Frage kamen. Beide hörten sich nach dem ersten Kontakt okay an, also hat sie sich eine der beiden genauer angesehen und ausgewählt. Nachdem die Auswahl also geklärt war, konnte der Antrag an den Fonds der Bundesregierung geschrieben werden, welcher Stiftungsgelder für ergänzende Hilfesysteme für Menschen zur Verfügung stellt, die Opfer von Gewalt wurden. Dann hieß es warten: Lange 13 Monate wusste mein Hundemensch nicht, wie über den Antrag entschieden werden würde und in welchem Umfang. Dann kam der lange ersehnte Brief mit dem positiven Bescheid und einem Budget mit dem gestartet werden konnte. Bis zu der Benachrichtigung hatte der Hundemensch sich nicht wesentlich gekümmert, weil sie Bedenken hatte, das es nicht klappen würde. Nun konnte konkret geschaut werden. Dabei wurde ihr klar, dass es ein größeres Vorhaben werden würde als angenommen. Eigentlich fast logisch, wenn sie sich vorher nicht zu weit ins Detail traute, als das abstecken der Rahmenbedingungen für einen eigenen Hund mit besonderen Aufgaben: Helfen im Alltag bei etlichen Lebenseinschränkungen.
In der Zwischenzeit hatte sich einiges im Assistenzhundeausbildungsbereich getan, merkte mein Hundemensch beim wiedereinlesen. Einige hatten den Markt „für sich“ entdeckt. Neu entstanden war ein spezieller Ausbildungsweg zum Assistenzhundetrainer, wo Wert auf die Vermittlung von Fachkenntnissen im Spezialtraining und die Schulung für den Kundenkreis gelegt wird. Daneben gibt es eine Handvoll Menschen, die sich viel selber erarbeitet haben und ein gutes Händchen in der Hundeausbildung haben.
Natürlich auch jene die aufs schnelle Geld aus sind und deren Methoden für den Hund nicht immer durchweg angenehm. Einige trainieren seit 30 Jahren Hunde, die „wissen“ wie es geht. Da besteht beispielsweise „kein großer Unterschied“ wenn sie Assistenzhunde ausbilden. Mitunter führen Zwang, Unterdrückung oder auch mal 30 Stunden nix zu beißen für den Hund schneller zum gewollten Ziel.
Aber: Wir reden von Tieren, die Freude bei der Arbeit haben sollen! (?) Nicht von jenen, die Aufgaben erfüllen, aber nur weil sie anfangs lernten das es sonst nicht angenehm wird.
Spricht man Ausbilder direkt an, werden die Hund natürlich NUR POSTIV trainiert. Mein Hundemensch hatte solch ein Telefonat und erfuhr später von gegenteiligen Methoden derselben Ausbildungsstelle und lernte Teams kennen, die gute Gründe hatten dort wegzugehen: Von positivem lernen bellt von denen heute keiner, denn heute müssen die Teams zusehen, das sie die vorhanden Folgen (Hauptsächlich entstanden durch die Lerninhalte der Trainerstätte) aus den Hunden wieder heraus bekommen und die Tiere Spaß beim lernen empfinden. Mein Hundemensch dachte: Echt schlimm und gut, das wir dort nicht gelandet sind.
Gut, das unsere Trainerinnen allesamt bisher nicht dazugehörten.
Allerdings konnte die erste auserwählte Assistenzhundetrainerin uns praktisch nicht passend im Umgang mit unsere Form der komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung begleiten. Es klappte einfach auf bestimmten Ebenen nicht, weil die Fachkompetenz in Form von spezieller Ausbildung in dem Bereich von Komplextrauma nicht ausreichend vorhanden war. Dieses Beispiel zeigt deutlich das nicht immer eine gute Menschenkenntnis bei einigen Personenkreisen ausreicht! Mein Frauchen hatte anfangs ein Bauchgefühl das in diese Richtung ging, aber manchmal irrt das Gefühl und es kommt zu positiven Wendungen. Wir hätten uns gewünscht es würde gehen, aber bevor alle richtig mit mir zu lernen anfingen, überforderte uns der Kontakt bereits zu sehr, dass wir uns auf die Suche nach einer neuen Trainingsstelle mache mussten.

Jetzt waren Frauchen und ich trainerlos! Zu der Zeit lebte ich bereits drei Wochen bei meinem Hundemenschen zuhause und die bekam akuten Stress mit dem Wissen alleine dazustehen: Die ersten frühen Wochen sind bei Hunden entscheidend, weil dann lernen wir super gut und da ich der erste Hund für meinen Hundemensch bin und dementsprechend die Erfahrung fehlte, war die Angst da, in der Hundeerziehung nun gravierende Fehler einzubauen. Mit der Züchterin wo ich geboren wurde, stehen wir bis heute in Kontakt dorthin kann mein Hundemensch sich mit Fragen und Anliegen wenden.
Mein Frauchen suchte gefühlsmäßig die Nadel im Heuhaufen. Sie telefonierte sogar mit zwei weit entfernten bekannten Assistenzhundetrainerstellen, die auch Außenstellen in der Nähe haben. Unterm Strich kam nur ein persönliche Kontakt zustande, aber auch nur weil man in der Nähe wohnte und gegenseitig bereits klar hatte, das auf Trainerseite (noch) zu wenig spezialisierte Erfahrung (für meine Erkrankung) vorhanden war. Was während der Ausbildung vor allem im Live-Training wichtig ist. Es gibt nicht ärgerlicheres, als zu Dekompentsieren und währenddessen dunkel mitzubekommen, das ein Helfer/in einen unsicheren und ratlosen Eindruck vermittelt. Nochmal wollten wir uns nicht auf Unwissenheit einlassen oder gar quasi die Ausbilder gratis in unserem Krankheitsbild ausbilden, aber im Gegenzug den vollen Preis für das Hundetraining bezahlen.
Die andere Trainerin in der Nähe, erwies sich als grob unzuverlässig und konnte zwei von drei vereinbarte Telefontermine nicht aufrechterhalten, bzw. meldete sich beim dritten Termin nicht mal. Danach hat mein Hundemensch auch keine Zeit mehr investieren wollen deren Chefin eine Rückmeldung dazu zu geben. Ressourcen sparen. Also: weitersuchen…
Eher zufällig wurden wir bei unserer Internetsuche an den Verein Lichtblicke verwiesen, deren Vorsitzender den Hinweis gab, dass es einen neuen speziellen Ausbildungsweg zum Assistenzhundetrainer (ATN) gibt.
Er stellte den Kontakt zu einer Frau her, die unter den ersten Teilnehmern dieser Ausbildung erfolgreich dabei gewesen ist und sich mit den beiden Schwerpunkten selbständig gemacht hat, die mein Frauchen zufällig benötigt. Der Kontakt kam schnell zustande und ein erstes Treffen wurde vereinbart.
Nach dem persönlichen Gespräch oder besser gebellt schon währenddessen, passte das Bauchgefühl vom Hundemensch und mir. Die Frau konnte Hündisch lesen und anwenden, sondern hatte nicht nur theoretisch Erfahrung von der komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung, bzw. den Folgeschädigungen vorliegen welche durch die massive Gewalt bei meinem Hundemensch entstanden sind. Trotz des positiven Gesprächs wurde eine Nacht darüber geschlafen… und dann haben wir sie zur Ausbildung engagiert und sind bis heute froh um diese Entscheidung! Unsere Erfahrungen, Fortschritte und Erlebnisse belle ich euch regelmäßig entgegen, wie ihr ja wisst.
Jetzt fehlte noch die Trainerin für die Grunderziehung. Ich hatte auch anfangs keine Ahnung wozu das jetzt noch sein muss und warum die Assistenzhundetrainerin das nicht mitmacht. Also Grundbenehmen sollte jeder ordentliche Hund als Basis an den Tag legen (Praktisch habe ich auf einigen Spaziergängen Hunde gesehen, die das bei weitem nicht haben. Oder ich habe fleißiger bei Jenny und meinem Hundemensch aufgepasst). Dazu gehören Sitz, Platz, weiter und vieles mehr. Wie geht man an der lockeren Leine? Auch ohne Leine in der Nähe bleiben oder schnell zurückkommen, wenn ich gerufen werde. Anspringen von anderen Menschen ist nicht erwünscht, denn dann können die umfallen und sich wehtun. Wie bleibe ich entspannt oder mit welchen Mitteln lerne ich entspannter in spannenden Situationen zu sein. Für alle diese Themen haben wir Jenny gefunden, die wir auf Anhieb sympathisch fanden. Sie wohnt viel näher als die Assistenzhundetrainerin und kann hunde-menschen gut erklären. Wir verstehen sehr schnell, was sie uns vermitteln möchte und ist eine ernst zu nehmende Lehrerin. Jedes Mal überprüft sie die Hausaufgaben und Übungen und schaut praktisch, ob sich keine Fehler bei der Durchführung eingeschlichen haben. Sie kann auch prima ganz leckere Hundekekse backen! Wuff, das musste ich jetzt schreiben, ja-wau! Mit meinem Training hat das schließlich direkt zu tun. Ohne Kekse und co. ist wenig Hunde-lernen machbar. Irgendwie… finde ich.

Nach dem Trainerwechsel und den ersten gelungenen Stunden war noch ein anderes großes Problemfeld zu Regeln: Die Finanzierung. Das Stiftungsgeld war an die anfangs eingereichte Trainingsstätte gebunden. Mit Änderung der Trainerstätte floss also kein Geld an die neue Stelle. Nachdem dem Fonds der Bunderegierung mitgeteilt wurde, dass ein Wechsel notwendig war musste neu entschieden werden. Bis dahin war kein Geld da. Das dauerte 3,5 Monate. Für meinen Hundemenschen eine schwer auszuhaltende Situation: Sie leiht sich quasi niemals Geld oder nur in der allergrößten Not. Von der kleinen Erwerbsunfähigkeitsrente ist ein ansparen (vor allem Hund) nicht möglich. Wir sahen es zwangsweise sportlich und gingen von einem positiven Bescheid aus, welcher schlussendlich auch kam. Bis dahin machten die Trainerin das Angebot, mit den Rechnungen zu warten. Lieben Dank nochmals herzlichst an dieser Stelle für diese Möglichkeit! Nun kam vor ein paar Tagen die erfreuliche Nachricht, das der Fonds dem Wechsel zugestimmt hat. Jetzt freuen sich die Betriebskostenkonten umso mehr.

Ein großteil der Ausbildungskosten ist gedeckt. Wir sind für den Rest der Kosten noch auf Spendensuche. Nun ist der Hundemensch entspannter. Eine Baustelle mehr ist mit einem Haken versehen und wir können uns auf das Wesentliche des Trainings konzentrieren.

Spezialtraining: Fortschritte -„apportieren“ von Gegenständen

Wuff, wau: Was für ein Tag gestern: Mein Frauchen ist hochgradig freudig und ich habe eine Menge Lob bekommen. Warum?
Weil ich meinem Hundemensch die Schuhe gebracht habe und abends sogar zum ersten mal einen „heruntergefallenen“ Kugelschreiber. Und zwar deutlich in die Hand und mal eben nebenher, denn ich war nicht im Trainingsmodus,zumindest nicht am mittag. Abends wollte mein Hundemensch testen, was ich außer dern Schuhen nun noch in die Hand gebe.

Soweit sind wir laut Plan nicht, denn andere Assistenzaufgaben haben Vorrang. Ich habe entschieden: Einfach, also mache ich es mal eben: So-wau.

Das Anbringen von Gegenständen macht Frauchen punktuell mal so nebenbei. Das mit den Schuhen hat eine eigene Geschichte, die ich euch erzähle:
Ich sammle gerne die Schuhe ein und gehe damit stiften (in meine geheime Ecke und werfe sie dort umher). Damit die Schuhe nicht so sehr leiden, fing mein Hundemensch an (wenn sie mich gerade beobachtete oder ertappte) mich zu loben wenn ich nen Schuh gerade in die Schnauze nahm und es gab was leckeres oder ein anderes Spielzeug mit gaaanz viel Lob nach dem ausspucken oder in meine Richtung schleppen. Die ersten paar male war ich total verdutzt…so hab ich auch geguckt…“Häh? Ich werde belohnt?-Cool!“ Das  wurde immer mal wieder gemacht. Mehr eigentlich auch nicht.

Einiges von meinem Spielzeug bringe ich seit einigen Wochen zu meinem Hundemensch und daher weiß ich inzwischen was „brings!“ und „spuck“ bedeutet. Das läuft auch locker neben dem Training.

So, nun aber endlich zu gestern! Ich immer mit meinen Romanen und (wichtigen) Vorerzählungen, wuff-wau: Mein Frauchen saß in der Sofaecke auf dem Teppichboden. Ich lag vor dem Fenster und hatte dort etwas gedöst. Ich stand auf und ging unter dem Tisch entlang wo die Hausschuhe standen. Och ja, dachte ich mir und nahm einen in dem Mund (mit Seitenblick zum Hundemensch). Die hatte das auch gesehen und es gab nen Zungenplobb mit Leckerli zur Bestätigung. Cool! Dachte ich … nochmal und bin wieder hin. Da meinte mein Hundemensch „brings!“ und ich habs einfach gemacht, ohne viel nachzudenken. Bis zu meinem Hundemensch. Die hat mir den Schuh abgekommen und ich habe Wurst bekommen… mit mega freudiger Party!! Nun…da stand noch ein zweiter….Also, testete mich mein Frauchen, denn einer kann Zufall sein: Sie meinte „Such-Schuh“ (Mein Hundemensch benennt Gegenstände nebenbei) und zeigte in die Richtung des Schuhs. Da lag unterm Tisch sonst nichts mehr, also hab ich ihn ihr auch noch in die Hand gelegt. Hundeeinfach!

Mein Hundemensch war völlig aus dem Häuschen! Leider war keine Kamera in der Nähe und eigentlich auch gut so, denn so ist die Situation und der Moment ein besser erlebbarer für beide.
Nach der ersten Freude hat sie die Kamera geholt. Daher ist diese Videoaufnahme künstlich und gewollt hervorgerufen auch um zu schauen, wie sie sich verhält. Die Standorte sind dieselben geblieben.

Nun kann der Feinschliff folgen. Ich habe begriffen worum es geht, ja-wuff!

Bitte nicht wundern, das der Fußboden so krümmelig ist….Ich hatte zuvor einen Ast weiterzerlegt. Das ist eins meiner Hobbys.

 

Information zu dieser späteren Assistenzaufgabe

Das bringen & angeben von verschiedenen Gegenständen zu ihrer Assistenznehmerin lernt Lotta, damit sie in Zeiten von deren akuten Schmerzschüben die am Boden liegenden oder heruntergefallenen Gegenstände aufnehmen und in die Hand reichen kann. Auch das herausziehen von Dingen aus Schubladen mit anschließenden apportieren zum Hundemensch gehört dazu.

 

Lottas Lazy-Sunday

Heute ist mein Lazy-Day und den koste ich in vollem Maß aus.

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Schööön langgestreckt dösen am Morgen ist hundewichtig

Ausschlafen bis kurz vor sieben Uhr und mit einem Miniabstecher durch die Küche (drei Gabeln vom Frühstück ergaunern), raus zu einer kleinen ersten Schnüffelrunde durch den Park. Nach dem eigentlichen Frühstück etwas schlafen und Quark vom Frühstückslöffel abschleckern.
Mein Hundemensch hat aufgeräumt und ich ein wenig gedöst, bist es zur vernünftig größeren Runde rausging. Heute was das super: 50 % über Hügel flitzen und 50 % in Mauselöchern und der Erde rumschnüffeln!!

Wir waren fast zuhause, da fand ich noch einen super krummgebogenen Ast, den ich ein Stück mitgenommen habe. Leider war er dann plötzlich wieder weg….Egal, da war noch anderes interessantes.
Zuhause wartete wieder eine Überaschung. Der Ast war wieder da: oh, ich liebe es Äste zu zerlegen, wenn ich sonst nix zu beißen bekomme.

 

Damit war es der Überaschungen nicht genug, denn zum Mittagessen gabe es frisches Rinderbrustbein. Boah, so lecker und ich war lange beschäftigt.

Seit dem Mittag ist Siesta angesagt.

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Siesta am Nachmittag nach einem tollen Ausflug mit anschließenden Mittagsmenü. Lazy-Day!

 

Falls ihr mögt, schaut mein Video vom mittag. Das haben wir extra für euch gedreht.

 

Morgenspaziergang: Wir nehmen euch mit!

Was macht ein Assistenzhund am Wochenende?! Das kommt sehr drauf an, wie arbeitsintensiv die vergangenen Tage waren. Dieses Wochenende ist gammeln dran und im Moment hat der Hundemensch wie so viele andere bei diesem Wetter einen Atemwegsinfekt und ist eher schlapp unterwegs.

Ein wenig habe ich in meinem Umfeld Sozialisationstraining gehabt und lockeres Leinenlaufen, bzw. Lenken mit der Stimme geübt.

Nun viel Freude beim Videospaziergang mit uns!

Wuff & Wau, die Lotta