Fleißige Übungsinhalte mit Spaß nach dem Lernen

Heute war Jenny zum Grundgehorsamstraining da. Nicht das einige nun denken, ich würde immer noch nicht hören. Das kann ich schon. IMMER natürlich, hundelogisch oder?!

Wenn sie zu Besuch da ist, zeige ich ihr meine Übungsfortschritte von den Hausaufgaben. Im Moment üben wir neben dem stehenbleiben, wiederkommen, dem Stopsignal, das Laufen an der Leine mit Ablenkung durch andere Hunden („Da laufen gerade zwar andere Hunde, aber die sind jetzt luft, weil ich arbeite“) und besseres Management beim Bahn fahren. Ich hatte mich vor einigen Wochen mordshundemäßig beim fahren erschreckt und danach musste erstmal wieder üben: Bahnfahren ist nicht schlimm. Inzwischen klappt das für etwa 4-5 Stationen wieder gut, aber dann werde ich auch langsam nervös und mag nicht mehr fahren..Nun haben sich die Menschen eine Position ausgedacht, wo ich in der Bahn am besten geparkt sitze oder stehe, ohne das ich im Weg bin und auch bei dichtem Gedränge keine Tritte abbekomme. Das haben wir direkt geübt. Damit ich für weitere Strecken nicht so rasch hibbelig werde, kam Jenny auf die Idee mit dem Kong. Nun habe ich den „Kong-to-drive“: Da ist immer was besonderes drin und ich vergesse während des schleckens die Zeit.

Am Ende des Donnerstagstermins haben wir nochmal spielerisch das einparken geübt….Davon sind die Bilder.

Beginn der Golfsaison

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Hey-ho, ich hab gestern abend im Gebüsch einen Golfball gefunden. Das sind tolle Bälle, belle ich euch zu: Ich kann darauf wunderbar rumlullern und der springt ein wenig. Leider hatte mein Hundemensch ihn zuerst einkassiert,  aber mir eben wieder gegeben. Das war  eine große  Hundefreude! Der wird mein neuer Belohnungsball. Das finde ich toll. Heute durfte ich ausgiebig mit ihm spielen und mein Hundemensch hat ein paar  Impressionen dazu festgehalten.

Mein zweiter Urlaub an der See (Ostsee)

Im November voriges Jahr war ich einige Tage an der Nordsee mit meinem Hundekumpel „Lucky“. Damals war ich auch noch eine Kleine Lotta.

Das bin ich jetzt auch nicht mehr, sondern eine Junghündin in der Vorpupertät (mal mehr, mal weniger ausgeprägt).
Also, dieses mal war ich an der Ostsee. Der große Unterschied soll laut meinem Hundemensch darin liegen, das in diesem Urlaub das Wasser da bleibt und nicht für einige Stunden einfach weg schwimmt! Mir ist es eigentlich egal gewesen. Jetzt finde ich diese Ostsee viel toller und will gerne wieder mal hierher kommen. Wenn nur diese Autofahrt nicht wäre…. Aber vielleicht kann ich das bis dahin wieder richtig hundegut und völlig stressfrei. Mein Frauchen verbessert laufend die Bedingungen und übt mit mir. Nur bei langen Fahrten ist es für mich anstrengend. Warum kann ich nicht rüber bellen.
Hier zeige ich euch meine Stranderlebnisse.

Sicher war Spaß wichtig,  aber auch das Training für meine Sozialisierung und Umwelterfahrungen bleiben die kommenden Monate wichtig. Davon habe ich in dieser Woche so viel mitbekommen, wie kaum vorher. Das fing bei eigentlichen Kleinigkeiten wie beispielsweise einer ratternden Schuhputzgerät an. Das kannte ich nicht. Am Strand liefen einige Verkleidete herum. Mein Frauchen meinte,  das dies auch normale Menschen sind. Die einen hatten Fischeranzüge an mit Kescher auf dem Rücken, der so interessant wackelte…. (ach so hundegerne hätte ich den intensiv begutachtet. Leider sind sie wohl teuer und keine Hundespielzeug). Dann war ein anderer Herr der eine komische Sachen trug und eine schwarze Brille, Sodass ich ihm erstmal unsicher entgegen gebellt habe. Gefährlich war er aber nicht,  denn mein Frauchen hat eine Weile mit dem Herren geredet und als ich ihn am nächsten Tag wieder traf in dem selben Outfit, war ich beruhigt er.
Ich war in einigen Geschäften und dort habe Geduld geübt und still liegen, wenn mein Frauchen redet oder andere Kleidung anziehen möchte. Das dauert mir oft zu lange,  aber dieses male fand sie,  das ich sehr brav war.
Eigentlich hätte ich in zwei Geschäften keinen Zutritt gehabt, aber durch mein Azubi-dasein klappte dieser nach Information von meinem Hundemenschen doch. Ich habe mich wie ein Vollprofi benommen.

Der Hypo-Clicker-Fall morgens früh um sechs

Nein: Morgens früh um sechs, kommt nicht nur die kleine Hex` (Das ist aus einem Kinderlied. Wer es wieder auffrischen mag, den verweise ich hier hin.)
Bei meinem Hundefrauchen war heute um vier Uhr die Nacht vorbei und da hat sie Urlaubsbilder sortiert. Ich machte es mir im Wohnzimmer bequem. Aktiv helfen konnte ich ihr dabei nicht, aber aktiv eine Runde dösen ging sehr fleißig. Nachdem sie meinte, ihre Lebensgeister zu wecken und der Gang ins Bett keine Option mehr darstellte (wie schade), ging es ab unter die Dusche.
Danach war ihr ein wenig flau und beim Blutzuckermessen kam ein 55er-Wert zum Vorschein.

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Blutzuckerwert von 55, morgens früh um 5.49 Uhr. Mein Trainingstag fängt heute früh an.
Schnüffel-Mission: Wo ist die Hypo? Na, im Hundemensch!!
Also reale Unterzuckerung trainieren und zwar morgens früh um sechs. Na gut….

Schnell stand die leckere Fleischwurst als Stupsbelohnung parat und ich bekam die Belohnung, wenn ich mein Hundefrauchen anstupste. Das anstupsen ist nämlich mein Signal an sie, wenn ich eine Unterzuckerung vor ihr wahrnehme.
Natürlich hat mein Hundemensch passende Gegenmßnahmen parat, damit nach dem üben sofort gegessen oder getrunken wird. Der Wert soll vor lauter üben niemals so tief fallen, das mein Hundemensch bewußtlos wird!
Reale Unterzuckerungen sind die besten Übungssituationen, weil dann alle Realbedingungen vorhanden sind (Geruch, Vitalwerte, etc).

In den Zeiten zwischen den Unterzuckerungen (Hypos) trainiere ich mit Bekleidungsstücken wie Shirts, die den Geruch inne haben. In einem Glas mit lockerem Deckel an einem dunklen Ort, kann ich ein paar Wochen damit üben. Aber je frischer desto besser, hundeklar oder?! Am Anfang der Ausbildung weiß ich noch nicht, worauf es ankommt. In so einem Bekleidungsstück sind massig Gerüsche….Daher ist es eine Art Ausschlußverfahren und das braucht neben Zeit auch Übung. Daher ist noch kein Meister (oder Hund) vom Himmel gefallen und üben ist hundewichtig, ja-wuff!

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Um 6.18 Uhr lag der Wert (kurz nach der Banane) bei 64 und nochmal etwas später bei 90.

 

 

 

 

Qualitätsstandarts für die Assistenzhunde in Deutschland einheitlicherer gestalten

Das war Thema des heutigen Seminars, wozu Dogs-with-Jobs e.V. aus Bremen eingeladen hatten. Am Ende kamen  keine Ergebnisse zustande. Allerdings besteht mindestens der überwiegende Wunsch der anwesenden, das der Bedarf an Optimierung steigen soll / muß. Den Tagesablauf mit den Vorträgen erläutere ich nicht. Den findet ihr auf der Vereinshomepage. Leider konnte eine Referentin nicht erscheinen.
So  blieb  mehr Zeit für die Diskussionen.

Fazit: Geplant ist eine Gruppe zu gründen. Das wird der Verein einleiten. Wer sich engagieren möchte ist herzlich eingeladen, denn zusammen ist mehr bewegbar. Das machte auch der Leiter des Messerli Institut aus Österreich mehrfach während der Diskussion deutlich.

Soviel auf die schnelle…. Lieben Gruß aus Hamburg.

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Stress bei Hunden – weil dieses Thema sehr hundewichtig für jeden Besitzer ist!

Viele Dank für diesen Artikel:

http://www.lumpi4.de/stress-bei-hunden/

Lazyday mit Entspannungsmaterial!

Passend zum heutigen Gammeltag kam ein Buch ins Haus geflattert, wo einige nette Dinge zum Thema Entspannung mit praktischen Übungen stehen.
Ich schlafe, währenddessen Frauchen darin liest mit Tee und selbstgebackenen Pfannkuchen. Mein Hundemensch braucht im Moment auch Erholung. Hoffentlich bekommt die das auch gut hin.

 

4. Hypomodul 2/2

Am gestrigen Tag waren wir intensiv draußen aktiv. Dort haben wir an der Schleppleine geübt, das wir in Menschennähe bleiben. Wir haben gemeinsam Abenteuer gesucht (und gefunden: Wir haben wieder einen großen Ast gefunden, den ich mitnehmen durfte).

Wir haben den Umgang mit einigen Hilfsmitteln trainiert, wenn mein Frauchen mitunter nicht oder nur eingeschränkt gehfähig ist, dann weiß ich, wie ich mich zu verhalten habe.

Im Anschluss am Nachmittag haben wir bereits gelerntes erweitert. Es wurden Lernzielkontrollen durchgeführt, um frühzeitige Fehler zu erkennen.
Hier ist der erste Teil von gestern zu sehen:  https://assistenzhundeleben.wordpress.com/2016/02/13/4-hypomodulwochenende-12/

Heute wurde Wissen aufgefrischt und neues kam hinzu.

Das betätigen der Notfallklingel wurde eingeführt und klappte dank der stupsigen Vorübungen von den letzten Modulen bei allen zielsicher.

Ich werde zuhause eine ähnliche Klingel bekommen, die bei meinem auslösen auf eine Notrufnummer weitergeleitet wird. Wenn ich meinen Frauchen nicht mehr helfen kann,weil ihr gesundheitlicher Zustand zu schlecht ist, lerne ich diesen letzten Schritt in einer Verhaltenskette, damit eine Rettungskette in Gang gesetzt wird.

Neu war heute das einführen der Übung: „Nicht-Anzeigeverhalten“ bei Unterzuckerungen. Dafür wurden Gegenstände verwendet, die nichts mit dem Unterzuckerungsgeruch zu tun haben. Wir schnüffeln an den verschiedenen Gegenständen, dürfen aber nicht stupsen und „anzeigen“. Stupsen ist nämlich eins der Zeichen, das eine Hypo vorliegen könnte. Diese Übung wird später ausgebaut und erweitert werden…. (Vom Gegenstand zum Mensch)