Und täglich grüßt…..

die Entgleisung des Blutzuckers. Fast täglich zumindest und das nervige ist, das der Hundemensch mitunter auch niedrige Werte in den vierziger Bereichen nicht bemerkt. Das hätte sie nicht gedacht und ist erschrocken darüber.

Für Lottas Hypo -Training steht aktuell primär im Vordergrund, das sie den speziellen Unterzuckerungsgeruch lernt und das bedeutet für den Hundemensch fleissig messen und mich bei UZ einbeziehen und frische Geruchshirts sammeln. Viele Messstäbe werden dabei benötigt. Vorgestern bekam mein Frauchen neue und freute sich sehr darüber. Herzlichen Dank dafür: Nun kann erstmal wieder fleissig gemesen und geübt werden!

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Meine erste Kennzeichnungsdecke

So, fertisch ist sie: Meine individuell Maßgefertigte Kenndecke. Bei meinem ersten Fortbildungswochenende vor zwei Wochen gab es den Aufnäher für mich. Wer mich kennt wird sich jetzt fragen, ob ich die Decke ohne murren trage. – Natürlich nicht. Was dachtet ihr denn?! Ich bin ein Naturhund und wiederhole gerne für Neuleser: Ich mag keine Geschirre oder sonstige überflüssigen baumeleien an meinem Körper. Diese Kenndecke gehört dazu. Hundelogisch!

Ich beschäftige meinen Hundemensch gerade damit, das sie mir die Decke immer wieder anzieht,schmackhaft macht,  damit ich mich daran gewöhne  … und zu Not FÜR MICH trägt, wenn ich sie nicht mit gutem Benehmen tragen kann: Mein Hundemensch ist aktuell quasi mein Deckenträger. Das geht aber leider nicht, meint sie und daher muss ich als Azubi kooperative Kenndeckenträgerin werden. Außerdem mein mein Hundemensch das ich wichtigeres zu lernen hätte. Zum Beispiel: Den Hypogeruch kennenlen und erschnüffeln, meine Grunderziehung weiter absolvieren uvm.

Ich belle zu euch rüber: Azubijahre sind keine lockeren Lottalebensjahre!

Hypo-Spezial-Fortbildungswochenende 1: Auf ersten Unterzuckerungsspuren, Stupsübungen und Hundesprache

Am 12. und 13. Dezember war meine erste zweitägige Fortbildung: Boah, war ich hundezappelig, denn aufpassen war angesagt… Erstmal waren alle Menschen im Raum aufgerufen aufzupassen, denn da gab es viele hundewichtige Informationen mit vorheriger Vorstellungsrunde, denn einige kannten sich noch nicht. In dieser Zeit war Pause für alle Hunde im Raum: Bah! Diese Tatsache fanden alle Hunde doof, denn guten Tag bellen und schnüffeln war nicht drin. Jeder in seinem Bereich bleiben war angesagt. Nach einer Weile hatten alle diese Tatsache verstanden und Ruhe kehrte ein….

Die Menschen hatten jetzt ungestört Zeit für ihre Themen. Das waren Unterzuckerungsangelgenheiten, wie und warum man clickert mit welchem Tempo. Das mussten die zu zweit üben, damit sie ein gutes Timing und Gespür bekamen. Und die mussten gegenseitig Figuren  aufstellen, die der andere nur durch den Clicker nachstellen musste. Da merkten einige erst, wie schwer das überhaupt ist. Eine Menge Konzentration ist gefragt. Daher  ist beim clickern gerade am Anfang von neuen Übungen wichtig: Weniger ist viiiiiel hundemehr, jawuff!!

Über Schnüffelübungen, Stupsdinge und Hundekörpersprache wurden auch gesprochen…. Erst Theorie, im Anschluss die Praxis. Begonnen wurde die erste praktische Übung mit dem suchen, finden und stupsen an das Unterzuckerungsshirt des eigenen Hundemenschen.  Nach einer Pause kam die zweite Übung: Mein Hundemensch nahm sein Shirt dicht vor sich an den Körper und ich musste das anstupen und bekam danach eine Belohnung. Da ich das fix konnte, kam als Steigerung ein doppelte stupsen dazu.

Stupsen: Meine Lieblingsübung neben dem Pfote drauf. Beim stupsen gehts darum, das ich Dinge zudrücken kann. Vorher ist aber wichtig, das ich lerne Druck mit der Nase aufzubauen. Das ging mit einem komischen Gerät. Da kam ein blauer Punkt drauf. Blau sehen wir Hunde neben Gelb sehr gut.  Das hier nebenbei gebellt zur Information für die noch unwissenden. Ich finde das Teil prima, denn wenn ich dagegen stupse fällt direkt was leckeres raus. In einer anderen Übung kam der blaue Punkt an eine andere Stelle (Türe). Nach kurzer Zeit konnte ich die Türe mit der Nase stupsend öffnen.

Die Menschen waren dann wieder gefragt und wir hatten Pause…. Aber danach gab es eine neue Übung. Die fand ich richtig schwer. Meine zukünftige Notfalltasche kam zum Einsatz. Die soll ich apportieren. Spielfrei! Auf direktem Weg. Kein Umweg. Kein trödeln. Kurz gebellt: Tasche aus dem Regal holen, zu meinem Hundemenschen bringen und abgeben: Assistenz erfüllt!  Fertig, Danke und ein fettes Leckerli. Uff: Bis ich das kann dauerts noch ne Weile. Durch die anderen Übungen war meine Idee zu der Tasche erstmal stupsen. Hallo, he-das hat bei den letzten malen immer perfekt funktioniert. Also, wieso nicht auch hier?! Leider wollten die nun was anderes und ich musste erstmal auf die Idee kommen, was. Also raten und ausprobieren…Vom stupsen ging ich über zum Pfote drauf legen. Das hat zuhause auch schon geklappt bei einer anderen Übung. Da gabs keinen Click….also weiter: Eher zufällig hab ich an der Tasche geleckt und da kam der Ton: juchuuuuu! Zufall?…Nach einigen vergeblichen Versuchen mit anderen Ideen, hab ich wieder geleckt und schon wieder kam der Click mit Belohnung. Hach, toll! Langsam kam die Idee. Mein Hundemensch sah das Ziel allerdings noch in weiter Ferne. Ich sollte die Tasche ins Maul nehmen  (nicht damit verschwinden) und wieder loslassen. Das mit dem Lecken klappte nun ab und zu. Ich war noch so auf stupsen trainiert, das ich das zwischendurch erneut versuchte. Uff, das war meine anstrengendste Übung an diesem Wochenende, flüstere ich Euch zu.

Am zweiten Tag haben wir die meisten Übungen wiederholt und wurden bedarfsweise korrigiert. Diese Aufgaben müssen wir nun täglich zuhause und an verschiedenen Orten üben, damit sie bald in meinem Hundehirn verankert sind. Na gut….Solange es Lob, Spiel und mega-leckere Dinge  gibt bin ich motiviert dabei!

Die Menschen haben einen Film über unsere Hundekommunikation angesehen. Da gibt es Calming Signals. Mir ist das egal: Ich brauche nicht so schwierige Worte, denn wir Hunde verstehen uns einfach und nie so kompliziert wie ihr Menschen.  Ihr könnt uns auch verstehen und lesen lernen, aber wir euch nur bedingt. Daher finde ich das Mega-Hunde-Wichtig wenn ihr Menschen offen seit und die Informationen über Hundesprache weitergibt. So können Missverständnisse vermieden werden und Konflikte im Entstehen beendet werden, bevor es für alle (Mensch& Hund) unangenehm wird. Also: Bellt es weiter und lernt uns Hunde verstehen! Es gibt Filme und Bücher und  gute Hundetrainer, die zeitgemäß gerne aufklären.

Mein zweites Fortbildungswochenende wird im Januar sein. Dann werde ich euch wieder das eine oder andere darüber zubellen.

 

Ausbildungsstart: Von Schnüffelübungen und Blutzuckermessungen

Ich hab im Moment keinen Ausbildungsstreß, sondern viel Spaß beim lernen. Da hat mein Hundemensch im Moment eher das Nachsehen und muß sich anstrengen für das Training und Bemühen um die eigene Gesundheit.

Vor knapp vier Wochen haben wir mit den ersten Schritten für die Spezialausbildung begonnen und jetzt darf ich ganz doll hundeleckere Knabbereien suchen: Diese sind um und auf meinen Hundemensch verteilt. Ich soll neben den Leckereien den Duft von meinem Hundemensch gut verinnerlichen.  Mehr weiß ich noch nicht. Das ist auch egal, solange es diese tollen Schnüffelleckerlis gibt. Die werden jetzt auch etwas besser versteckt, denn ich bin so fix im finden…Ich ziehe die auch vorsichtig aus dem Sockzipfel raus. Gefunden habe ich bisher immer und alle. Diese Übung mache ich wenn es gut läuft mit meinem Hundemensch mehrmals am Tag und auch nachts, spät abends oder früh morgens. Damit ich auch zu diesen Zeiten die knuffige Nase für meinen Hundemensch übrig habe. Wenn ich den Unterzuckerungsgeruch später unterscheiden kann, ist das hundewichtig für meine  Job!  Dann sage ich ihr Bescheid, egal wieviel Uhr es ist: Pfote drauf!!

Das was für mich Spaß bedeutet, ist für den Hundemensch  eher nervig bis anstrengend. Seit einer  Woche mißt die ihren Blutzucker regelmäßig. Das hat sie vorher nicht so häufig getan, denn sie sollte bei Symptomem reagieren und sich nicht durch ein Gerät „schattig“ machen lassen. Nun hat sie bei den Kontrolltagen festgestellt, das sie etliche Unterzckerungen nicht  mehr bemerkt, wie früher. Einmal hatte sie am Nachmittag einen Wert von 55 und wäre so mit mir rausgegangen, weil sie keine Symptome hatte. Gut, das sie gemessen hat: Bei so einem niedrigen Wert kann das schnell „ungemütlich“ werden und bei ihr bis zur bewußtlosigkeit führen.  So hat sie vor dem Spaziergang erst ein Glas Apfelsaft getrunken und dann sind wir raus.

Da sie Unterzuckerungen nicht mehr frühzeitig bemerkt, hat zur Konsequez das nun ein Facharzt die Lage checken muß. Anscheinend hat sich der Körper gewöhnt? Oft niedrige Werte sind für den Körper langfristig nicht gesund, daher muß geschaut werden.  Mein Hundemensch ist ein Arztmuffel und grummelt nun seit Tagen wegen diesem Umstand rum. Aber es bringt nix. Da muß sie durch.  Auch wegen meinem Training und dem weiteren Aufbau.

Mein Hundemensch hat kein typischen Diabetes, sondern bei ihr entgleist der Stoffwechsel bei Nahrungsaufnahme mehr oder weniger heftig. Das ist organisch beding wegen einer indirekte Traumafolge. Erst nach einer notwendigen Operation trat das Problem auf. Da muß sie immer einiges beachten, wie zum Beispiel nie beim Essen trinken. Vor dem Essen das letzte mal eine halbe Stunde vorher trinken. Nach dem Essen mindestens eine halbe Stunde warten mit dem Trinken, wenn nicht noch länger.

Manchmal meckert sie leise vor sich hin, weil sich die äußeren und inneren Narben dermaßen in alle Lebensbereiche und Nieschen gesetzt haben und sie einschränken. Sie ist aber oft auch froh, durchgehalten zu haben, denn aktuell kann sie mit den Einschränkungen zurechtkommen oder arangieren. Sie sind nicht die  besten Kumpel und es ist okay, wenn sie an einigen Tagen nerven und dann meckert sie eben. So baut sie motzend streß ab. Ich als Hund würde auch meckern, wenn mein Lieblingsknochen nicht mehr der wäre, der er mal war, wuff-wau-wau!

Heute wurde es laut!

Uaaaah, Gähn: Weil ich heute so wild Blätter gejagt habe, ist die Tipplaune gering. Guckt euch meine Vormittagsabenteur aber sehr gerne an. Den Laubsauger kannte ich bereits. Neu ist der groooße Rasenmäher. Viel Lärm um meine tolle Wiese.

Nun lege ich mich noch eine Runde auf die linke Schlappohrseite und verschlafe hundemäßig den Nachmittag!

Mein erster Besuch beim Menschenarzt und in der Apotheke

Heute war ich in wichtiger Mission unterwegs, denn meinem Hundemensch waren die Medikamente ausgegangen. Einen Tag konnte sie das überbrücken, aber mehr nicht. Scheinbar ist das besonders nachts wichtig die winzigen Teile zu haben, denn sonst zappelt mein Mensch immer unwillkürlich mit der Muskulatur (oder so). Ich habe das schon ein paar mal erlebt tagsüber: Wuff-Wau: da wackelten aber meine Schlappohren:Ich konnte nicht in Ruhe meinen Kopf auf ihren Bein ausruhen. Da sonst niemand auf mich aufpassen konnte, auch nicht meine Tante J.: Die kann immer nur nach meinem 2. Essen am Tag. Das weiß ich so genau, weil die bisher IMMER kurz danach hier war. Ich paße eben auf, wie ein Luchs im Hundefell. Daher hat mein Mensch in so einen Apparat mit dem Arzt gesprochen. Alles geregelt mit dem Apparat und ich darf mit, also gings los mit der U-Bahn. Das kenne ich ja schon inzwischen gut

Zuerst ging es zu der Hausärztin. Ich war hundeperplex, denn sie wussten das ich komme und waren aufgeregt und freuten sich. Ich habe Leckerchen bekommen und die medizinischen Fachangestellten (habe ich extra im Internet gelesen, wie der Beruf heißt) meinten, ich bin willkommen! Cool, das macht meine bald beginnende Ausbildung sehr chillig. Ohhhh, träum: Ich sehe mich dort schon in einem gemütlichen Korb hinter dem Tresen liegend und immer wenn eine der Mitarbeiter an mir vorbei geht, bekomme ich Leckerchen, einen Knuddler oder Coctails (natürlich hundegeeignet!…was dachtet ihr denn jetzt?!) …Lieber Hundemensch: Ab sofort wirst du stets alle deine Termine wahrnehmen. Dafür sorgen ich jetzt!

Ich habe übrigens genau beobachtet, was mein Mensch gemacht hat. Sie hat denen ein kleines Teil gegeben (sah aus wie hartes Papier) und kurze Zeit später zurück bekommen. Dann bekam sie Blätter, aber keine fliegenden. Die hätte ich eingefangen, hundeehrenwuff. Dann ging es weiter mit der Bahn und ein Blick vom Hundemensch wollte wissen, ob ich noch fit bin, für eine zweite Facharztpraxis…scheinbar war ich es und somit fuhr ich (das erste mal, aber auf dem Arm in einem Aufzug, denn der war eng und andere Menschen waren drin) zu einer anderen Praxis. Da waren sie auch sehr freundlich zu mir und ich durfte rum laufen. Am liebsten hätte ich in die Zimmer geschaut, aber da ging Diskretion vor, flüsterte mein Hundemensch mir zu…Naja: ich hätte nix weitergebellt. Ehrenwuff! Das Papier das mein Hundemensch hier bekommen sollte, war noch nicht fertig und deshalb durften wir im Wartezimmer warten. Mein Hundemensch hat die anderen Menschen gefagt, ob jemand was dagegen hat, aber alle wackelten mit dem Kopf. Also rein…Da waren viele Beine! Ich konnte sie gar nicht zählen, aber interessant waren alle! Mein Hundemensch hatte meine Decke dabei und darauf habe ich mich schnell gesetzt. Nachher ist die auch besetzt, wer weiß das schon so genau. Sitzpätze gabs nämlich nur noch einen. Dann gab es Wasser aus meinem Napf-to-go (hat mein Hundemensch selber genäht). Naja..und kurz danach ist mein Hundemensch rot geworden…:Erst hatte ich keinen Durst mehr und sie hat die Schüssel weg gestellt. Ich wollte aber gerne doch den Stoff näher beriechen und daran ziehen. Das Wasser darin war dann plötzlich auf dem Boden im Wartezimmer. Alle kicherten und ich hab das Wasser auch fix aufgelekt, aber sollte ich dann doch lassen, meinte meine Hundemensch und hat die Decke über die Pfütze gelegt….Naja.. Ach: Ich habe von dem Herr mit den Beinen neben mir in dem Warteraumauch noch Leckerchen bekommen. Gaaaanz wichtig zu erwähnen. Danach war der Zettel fertig und wir sind fix in die Apotheke, wo auch alle suuuper freundlich zu mir waren. Aber dann gings Richtung Heimat. Während wir auf meine U-Bahn gewartet haben, habe ich schon auf meiner Decke geschlafen und in der U-Bahn bis zu Hause weiter. Mein Hundemensch hat auch Pause gemacht und danach einen Menschen-Apfelkuchen gebacken. Den durfte ich nicht essen, aber kleine Apfelstücke habe ich abgestaupt. Mein Hundemensch hat mir meine Decke in die Küche gelegt, weil ich nicht gern alleine schlafe. So war ich in ihrer Nähe und sie konnte in Ruhe in der Küche rumwuseln. Das war er: mein Freitag. Das Wochenende war dann zum gammeln reserviert.

Umwelterleben: Tierarztbesuch (mit Zusatzabenteuern)

Nachdem ich am Dienstag und Mittwoch zwei „Lazydays“ hatte, mit keinen besonderen Exkursionen (Haaaaalt, stop!Widerspruchs-Bell:Stimmt nicht. Ich hab abends mit Theo getobt, aber das zählt hier gerade wohl nicht), sind wir heute nach einem ausgedehnten Morgenschlaf (noch mal hier reinmisch:Mit dem blöden Geschirr, was aber jetzt wieder weg ist, puh) losgezogen. Spaziergang mit Besuch beim baldigen Tierarzt. EInfach so. Auf dem Weg dorthin wurde es schon spannend. Ich habe Murphy (einen Goldendoodle) und einen 14 Monate jungen Malteser getroffen, mit dem ich ausgiebig toben musste. Hätte ich auch noch weitergemacht und der sicherlich ebenso. Blöde nur, daß mein Hundemensch sein Vorhaben beim Tierdoc reinzuschnuppern umsetzen wollte. Heute und vor 13 Uhr. … Na gut, irgendwann gings weiter.

Ich belle zu Euch rüber: Beim Tierdoc ist immer was los. Ich fands spannend und kurzweilig. Viele gut gelaunte Leute, Hunde die miteinander kontakten, aber leider nicht mit mir spielen durften (tzzz, konnte ich nicht verstehen). EIne Katze hat mich angefaucht. Da hab ich erstmal komisch aus der Hundewäsche geschaut! Irgendwann sind wir weitergezogen, denn bei Fressnapf nebenan gibt es Hundewaagen. In dem Geschäft war ich zum ersten mal: DAS waren wunderbare Gerüche. Uiiii, so toll. Dort wäre ich gerne länger geblieben, aber mein Hundemensch wollte weiter nach hause. Sie meinte ich wäre nun reif fürs Bett. Pah, und Nase rümpf: Ich und ins Bett.

Naja. draussen und keine 20 Meter weiter merkte ich doch, das ich es nicht mehr bis nach hause alleine schaffe. Da  hatte mich mein Hundemensch bereits auf den Arm genommen und trug mich Richtung Heimat. Ich wiege nun knapp 7 Kilo. Unterwegs flogen so viele Blätter umher, sodaß ich unbedingt nochmal runter wollte zum schauen. Dabei merkte ich, das es Blätter waren und fing an rumzujammern, denn ich war doch echt müde. Also nahm mich Hundemensch Huckepack bis nach Hause. Da habe ich fix Hühnchen  gemampft und mich an meinen Hundemensch rangekuschelt. Dort schlafe ich jetzt auf dem Bein und in der Zeit hat sie auch Pause. Zeit zum relaxen. Das war ein spannender Vormittag mit vielen netten Kontakten, Gerüchen und mehr.

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Platt und fest schlafen träume ich von meinen heutigen Hundeabenteuern.

Umwelterfahrungen: U-Bahn fahren 3+4

Am Freitag und Montag war wieder U-Bahnfahren auf dem Tagesplan. Freitag bis kurz vor die Innenstadt und am Montag eine längere Strecke mit umsteigen innerhalb des Stadtverkehrs. Das war mein größter Ausflug bisher. Viele Menschen habe ich getroffen und etliche wollten mich gerne anfassen (he, ich bin nicht süß!), aber da hat mich mein Hundemensch erstmal gegen abgeschirmt. Es waren eben so viele EIndrücke. Der heutige Dienstag war mein Lazyday und zum ausruhen da.

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Umwelterfahrungen: Straßenverkehr

Mit dem Einzug ins neue Zuhause lernte ich fahrende Autos, Busse, LKWs, Roller, Räder mit den entsprechenden Geräuschen kennen. Menno, war das wuffig-aufregend und auch ein wenig gruselig, belle ich zu euch rüber.

Inzwischen bin ich da total hundeentspannt und so leicht schrecke ich nicht mehr zurück.Nö! Auf den Fotos könnt ihr das sehen. Da war der Hundemensch auf der Messe und hat mir die Decke mitgebracht, die ich beim entladen des Autos vor die Füsse bekommen habe. In der Zeit des weiteren ausladen vom Auto hab ich mich gemütlich auf dem Bürgersteig und die Decke gesetzt, den Menschen und dem Straßenverkehr zugesehen, bis die Menschen fertig mit dem ganzen teilweise leckeren Krempel waren.

Damit ich mich an all das Neue gewöhne, sind die Hundemenschen zu ruhigen Zeiten in eine Seitenstraße gegangen und haben mich einfach beobachten lassen.Das haben die zu unterschiedlichen Zeiten und an etlichen Orten gemacht. Wir saßen beim Bürgersteig und ich habe gerochen, geschaut. Abends gibts da riesige Unterschiede zum Tag und auch am Tag, wuff: Ich sachs euch. Da sind viele und laute Brumm-Krachkisten unterwegs.

Ab und zu kamen Menschen vorbei. Einige konnten nicht verstehen, wieso wir da so einfach rumsaßen und haben dann gefragt. Mein Hundemensch hat das dann in menschisch gesagt und manche begrüßten mich so freundlich das ich zu denen gegangen bin. Inzwischen habe ich schon sehr viele von den Menschen kennengelernt.

Straßen und co.: Kein Problem!